Donnerstag, 29. Oktober 2020

Stellungnahme des Samaritervereins Regensdorf und Umgebung (SVR) zum Spendenaufruf des Schweizerischen Samariterbundes (SSB) „Corona-Krise: Samariterinnen und Samariter helfen überall“

21.04.2020 von  
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Die Corona-Krise hat uns alle ziemlich unerwartet und hart getroffen. Dass wir Samariterinnen und Samariter unsere Dienste aktuell nach den individuellen Möglichkeiten der Gesellschaft anbieten, versteht sich von selbst, denn Erste Hilfe, Nachbarschaftshilfe, Hilfe am notleidenden Menschen gehören zu unserer Kernkompetenz.

Der SSB, unsere Dachorganisation, wendet sich in einem Schreiben vom 8. April an die ganze Schweizer Bevölkerung und macht den verdienstvollen, freiwilligen Einsatz der Samariter „in den schweren Zeiten der Corona-Krise“ sichtbar. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn ohne die vielen freiwilligen Helfenden würden viele Menschen der verschiedenen Risikogruppen auf der Strecke bleiben.

Hingegen distanzieren wir uns vom Aufruf im genannten Schreiben, den „wertvollen Beitrag zur Pandemie-Bewältigung“ durch die Samariter mit einer Spende abzugelten. Das Engagement der einzelnen Samariterinnen und Samariter ist grundsätzlich nicht an eine Spende gekoppelt, sondern geschieht ehrenamtlich, je nach Bedarf. Wenn es Leute gibt, die mit uns sympathisieren, unsere Qualitäten schätzen und den SSB in dieser Zeit finanziell unterstützen möchten, sind wir dankbar.

Wir möchten jedoch betonen, dass wir, wie ja auch andere Mitmenschen und private Gruppierungen ausserhalb des Samariterwesens kostenlos und uneigennützig Dienst am Nächsten leisten. Wir Samariterinnen und Samariter setzen uns weiterhin ohne Kostenfolge und nach unseren individuellen Möglichkeiten für die Bewältigung der Corona-Krise ein.

Herzlich Ihr Samariterverein Regensdorf und Umgebung

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